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Final Fantasy XIV auf der PlayStation spielen

Final Fantasy XIV ist ein Online-Rollenspiel, in dem tausende Spieler gleichzeitig die Welt Eorzea erkunden, gemeinsam Dungeons bestreiten und ihre Charaktere gestalten. Es ist eines der wenigen großen Online-Rollenspiele, die nicht nur am PC, sondern auch auf Konsolen vollwertig laufen. Auf PlayStation 4 und PlayStation 5 läuft das Spiel seit Jahren stabil; die Steuerung wurde speziell für den Controller entwickelt.

Wer überlegt, das Spiel auf der Konsole zu starten, sollte die Steuerung, die Zugänglichkeit und die Stärken der Konsolenversion kennen.

Warum sich die Konsolenversion lohnt

Die Geschichte von Final Fantasy XIV begann holprig. Die erste Fassung von 2010 galt als Flop und wurde 2012 abgeschaltet. Mit der Neuveröffentlichung als A Realm Reborn im Jahr 2013 gelang dem Entwicklerteam die Wende. Die Fassung für die PlayStation 4 folgte 2014 und galt damals als sichere Umsetzung ohne Experimente. Das bedeutete: Wer die PC-Version kannte, bekam auf der Konsole ein vergleichbares Erlebnis, ohne dass Abstriche beim Umfang gemacht wurden. Chocobos, die dynamischen FATE-Events (spontane Ereignisse in der Spielwelt) und die Handwerks- und Sammelberufe waren von Anfang an vollständig enthalten.

Heute profitiert die PlayStation-5-Version zusätzlich von den Funktionen des DualSense-Controllers. Das Spiel nutzt den eingebauten Lautsprecher, die adaptiven Trigger und das haptische Feedback. Wenn Sie zum Beispiel einen Zauber wirken oder einen Treffer einstecken, spüren Sie das über Vibrationen und Widerstände in den Tasten. Das ist mehr als Beiwerk: Es trägt dazu bei, dass sich Kämpfe auf der Konsole anders anfühlen als am PC. Wenn Sie Wert auf ein intensives Spielgefühl legen, bekommen Sie hier einen spürbaren Mehrwert.

Steuerung mit dem Controller

Die größte Hürde für Neulinge ist oft die Frage, ob sich ein Online-Rollenspiel mit vielen Fähigkeiten überhaupt mit einem Controller bedienen lässt. Final Fantasy XIV beantwortet diese Frage mit einem durchdachten System. Die Fähigkeiten werden auf sogenannte Hotbars verteilt, das sind Leisten mit Fähigkeiten, die Sie über Tastenkombinationen durchschalten. Das klingt zunächst komplex, funktioniert nach kurzer Eingewöhnung aber flüssig. Sie erreichen jede Fähigkeit, ohne die Hände von den Analog-Sticks nehmen zu müssen.

Das Spiel erkennt den DualSense-Controller unter jedem Namen, nicht nur unter der Standardbezeichnung "Wireless Controller". Das ist vor allem dann praktisch, wenn Sie den Controller individuell benannt haben oder Zubehör von Drittanbietern verwenden. Die Erkennung funktioniert zuverlässig, und die Tastenbelegung lässt sich in den Optionen anpassen. Wenn Sie von der Tastatur kommen, müssen Sie sich zwar umgewöhnen, finden aber nach einigen Stunden eine natürliche Bedienung.

Einfacher Einstieg auf der Konsole

Ein klarer Vorteil der Konsolenversion ist die niedrige Einstiegshürde. Sie brauchen keinen leistungsstarken PC und keine separate Tastatur. Auch eine komplizierte Installation entfällt. Das Spiel startet direkt von der Disc oder aus dem PlayStation-Store, und die Updates werden automatisch heruntergeladen. Für Spieler, die sich mit PC-Systemanforderungen und Treibern nicht beschäftigen möchten, ist das eine echte Erleichterung.

Dazu kommt der Komfort. Sie spielen vom Sofa aus, mit einem Controller in der Hand, und haben alle Menüs und Karten auf einen Blick. Die Textgröße und die Skalierung der Benutzeroberfläche lassen sich in den Einstellungen anpassen, was gerade auf größeren Fernsehern hilfreich ist. Auch die Kommunikation mit anderen Spielern funktioniert auf der Konsole, wahlweise über die virtuelle Tastatur oder ein angeschlossenes USB-Keyboard. Wer lieber spricht, kann sich über den integrierten Sprachchat mit der Gruppe verständigen.