SMITE ist ein MOBA, also ein Mehrspieler-Online-Kampfarena-Spiel. Sie sehen Ihre Spielfigur aus der Nähe von hinten statt aus der erhöhten Draufsicht vieler anderer MOBAs. Sie richten Angriffe selbst aus und reagieren direkter auf Gegner, sehen aber weniger von der Karte.
Lanes, Rollen und gemeinsame Ziele gehören weiterhin zu den typischen Elementen eines MOBAs. Achten Sie deshalb sowohl auf das Zielen im Kampf als auch auf die Minimap.
Was die Kamera verändert
Die Kamera folgt Ihrer Figur aus der Nähe. Dadurch stehen deren Bewegungen und die Gegner in Reichweite im Mittelpunkt. Für Angriffe und viele Fähigkeiten müssen Sie die Richtung selbst bestimmen. Solche gezielten Fähigkeiten heißen Skillshots: Sie treffen nur, wenn Sie den Gegner richtig anvisieren und den richtigen Zeitpunkt wählen.
Das unterscheidet sich von MOBAs mit Draufsicht, in denen Sie größere Teile des Spielfelds gleichzeitig sehen. In SMITE können Gegner näher kommen, ohne dass Sie sie bemerken, wenn sie außerhalb Ihres Blickfelds bleiben. Drehen Sie die Kamera deshalb regelmäßig, besonders bevor Sie sich auf einen längeren Kampf einlassen.
Lanes, Jungle und Ziele bleiben wichtig
Die Kamera verändert die Steuerung und den Blick auf den Kampf; die grundlegenden Merkmale des Genres bleiben bestehen. In den klassischen Partien treten zwei Gruppen gegeneinander an. Lanes sind festgelegte Wege über die Karte. Auf ihnen treffen gegnerische Einheiten aufeinander. Dazwischen liegt der Jungle, ein Gebiet mit eigenen Wegen und neutralen Gegnern. Rollen und Gegenstände helfen dabei, die Aufgaben im Kampf aufzuteilen.
Das Ziel bleibt, gemeinsam die gegnerische Basis zu erreichen und wichtige Verteidigungsanlagen zu überwinden. SMITE verbindet die strategische Struktur mit direkter Figurensteuerung, wodurch es sich stärker nach einem Actionspiel anfühlt. Weg- und Zielplanung sowie Zusammenarbeit bleiben dabei wichtig.
Was im Kampf leichter fällt
Durch die Nähe zur Figur können Sie Bewegungen und Angriffe gut verfolgen. Sie können gegnerische Schritte beim Zielen berücksichtigen und versuchen, Fähigkeiten durch Ausweichen zu vermeiden. Gerade bei Kämpfen auf kurze Distanz wirkt das Geschehen dadurch unmittelbar.
Die Perspektive allein macht SMITE nicht anspruchsvoller als MOBAs mit Draufsicht. Im Kampf müssen Sie Angriffe ausrichten, Bewegungen beobachten und auf Ihre eigene Position achten. Frühere Spieletests nennen diese Kombination intensiv. Sie geben damit einen Eindruck aus Spielersicht, ermöglichen aber keinen direkten Schwierigkeitsvergleich zwischen den Genres.
Warum die Minimap wichtiger wird
Die Kamera zeigt nur einen Ausschnitt der Umgebung. Angriffe von der Seite oder von hinten überraschen deshalb leichter als in einer Ansicht, die mehr Karte gleichzeitig sichtbar macht. Auch in einem unübersichtlichen Kampf kann es schwerfallen, einzelne Effekte und Gegner auseinanderzuhalten.
Wechseln Sie regelmäßig zwischen dem Kampfgeschehen und einem Blick auf die Umgebung. Prüfen Sie die Minimap, also die kleine Kartenübersicht, bevor Sie weit nach vorn gehen. Nach einem Angriff sollten Sie kurz nach möglichen Zugängen zu Ihrer Position sehen. Die Minimap ergänzt Ihren Blick auf die Spielwelt und zeigt, was außerhalb Ihres unmittelbaren Sichtfelds geschieht.
SMITE und SMITE 2 auseinanderhalten
SMITE 2 ist eine eigenständige Fortsetzung. Aussagen zu Kameraoptionen oder Einstellungen in diesem Spiel gelten daher nicht automatisch für das ursprüngliche SMITE. Wenn Sie eine Anleitung oder einen Tipp verwenden, prüfen Sie zuerst, auf welches Spiel und welche Version er sich bezieht.