Im ursprünglichen Hawken kämpfen Sie in einem Mech aus der Ego-Perspektive, also aus Sicht des Piloten im Cockpit. Trefferanzeigen, Alarme und Erschütterungen zeigen, wie verletzlich die Maschine ist; Schubdüsen halten die Kämpfe schnell und beweglich.
Das ursprüngliche Hawken ist ein Mehrspieler-Shooter mit Kämpfen gegen andere Spieler. Hawken Reborn ist ein eigenständiger Ableger, in dem Kämpfe gegen computergesteuerte Gegner im Mittelpunkt stehen. Die Spiele teilen den Namen, aber nicht ihre Ausrichtung.
Wie Treffer im Cockpit wirken
Die Cockpitansicht lässt Sie den Kampf aus der Maschine heraus erleben. Anzeigen und Alarme geben Rückmeldung, wenn der Mech Schaden nimmt. Bewegungen erschüttern die Sicht, und Treffer machen sich durch sichtbare Reaktionen bemerkbar. Eine GameSpot-Kritik aus dem Jahr 2014 hob hervor, wie diese Bild- und Toneffekte das Gefühl verstärken, als Pilot im Kampf zu sitzen.
Die Anzeigen helfen Ihnen, die Lage einzuschätzen: Ein Alarm meldet Gefahr, andere Anzeigen zeigen den Zustand des Mechs. Die Kritik beschreibt dabei ein subjektives Spielerlebnis, keine objektive Messung des Spielgefühls.
Schubdüsen halten Mechs beweglich
Die Mechs sehen schwer aus, können sich im Kampf aber schnell verlagern. Schubdüsen ermöglichen Ausweichbewegungen, Sprünge, kurzes Gleiten und Schweben. So verbindet Hawken schwer wirkende Mechs mit dem Tempo eines kompetitiven Shooters.
Bleiben Sie in Bewegung: Wenn Sie stehen bleiben, um Mechs oder Umgebung genauer anzusehen, haben Gegner Zeit, Ihre Position auszunutzen. Nutzen Sie Deckung und Bewegung, und behalten Sie dabei mögliche Angriffsrichtungen im Blick. Die detaillierten Schauplätze tragen zur Atmosphäre bei, doch im laufenden Gefecht zählt zuerst, wo sich Gegner befinden.
Reparaturen brauchen Deckung
Ein beschädigter Mech lässt sich mit einer Reparaturdrohne instand setzen. Die Reparatur dauert und macht Sie währenddessen verwundbar. Suchen Sie deshalb vor dem Anhalten Deckung oder ziehen Sie sich an einen Ort zurück, den Verbündete absichern können. Wer sich allein mitten im Gefecht repariert, bietet Gegnern ein leichtes Ziel.
Auch Markierungen und Sensoren helfen bei der Orientierung. Die damalige GameSpot-Kritik beschreibt sie als taktische Hilfen, mit denen Spieler Gegner leichter erkennen und ihre Position absichern. Wenn ein Rückzug nötig ist, achten Sie darauf, ob Verbündete den Weg decken. Alarme und Trefferfeedback zeigen Ihnen die Gefahr im Cockpit. Sie müssen trotzdem selbst entscheiden, wann Sie sich aus dem Kampf zurückziehen.
Mech und Gewichtsklasse wählen
Die offizielle Spielanleitung ordnet die Mechs drei Gewichtsklassen zu. Für die Wahl zählt, welche Rolle und welches Tempo Ihnen liegen. Prüfen Sie die Stärken und Schwächen des eigenen Mechs und achten Sie darauf, was Gegner einsetzen. Wählen Sie Waffen und Ausrüstung passend zu dieser Spielweise, statt nur auf die Optik des Mechs zu achten.
Die Zahl der verfügbaren Mechs änderte sich im Laufe der Entwicklung. GameSpot nannte in der Kritik zum frühen Zugang 17 Mechs; eine spätere Publisher-Seite führte 26 Mechs auf. Die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Zeitpunkten und beziehen sich nicht auf dieselbe Fassung.
Hawken oder Hawken Reborn?
Das ursprüngliche Hawken und Hawken Reborn sind getrennt zu betrachten. Das Original setzte auf Spieler-gegen-Spieler-Gefechte. Laut dem FAQ zu Hawken Reborn richtet sich der Ableger auf Kämpfe gegen computergesteuerte Gegner aus.
Für das ursprüngliche Hawken wurden die PC-Server am 2. Januar 2018 abgeschaltet; zugleich sollte das Spiel aus dem Verkauf genommen werden. Für Hawken Reborn kündigte das Entwicklerteam im Dezember 2024 an, die Weiterentwicklung in der damaligen Form zu pausieren. Damals hieß es auch, das Spiel bleibe auf Steam verfügbar. Daraus lässt sich nicht ableiten, welche Online-Funktionen heute noch laufen. Prüfen Sie daher vor dem Kauf, welche Fassung angeboten wird und ob die gewünschten Funktionen erreichbar sind.